Schwach und einsam
nachts um eins am
aus jedem gliede
angst schütteln
sieht Bootes
abgrund tiefe
last rütteln.
und die sonne vergessend
unbesonnen vermessen
verwöhnt im monde
fröhnen wir hedone.
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Juli 6, 2009
Junge Römer
November 24, 2008
Spiegelbild
Nektargetränkte Augen
verwischten mir die Sicht.
Gefühle, die nichts taugen,
die trug ich innerlich.
Gestrandet an Gestaden,
so unbekannt und weit,
kroch ich auf stein’gen Pfaden
in meinem Götterkleid.
Verborgen im Palaste,
der „Haus der Freuden“ heißt,
sah ich, was ich hasste,
erdnah und himmelsgleich.
von Michael Scheckenbach
November 23, 2008
100 Meter
100 Meter
neu Gier
nach Freiheit
haben mich verführt.
Denn in meinem Fall
bedeuten
4,5 Sekunden
was mein Leben
nicht vermochte.
Doch am Ende
steht
Asphalt.
von Michael Scheckenbach
November 20, 2008
Trip
von Michael Scheckenbach
Gefühlte Farben, heiße Formen,
die Grenzen überschreiten
die Unendlichkeit.
Ziellose Flucht vor steifen Normen,
Gedanken träumen, treiben
so unendlich weit.
Entfernt vom Himmel auf der Erde,
ein Stich, der mich befreien
kann von diesem Leid.
Die Venen nehmen, rauben Wärme,
denn Leben heißt entscheiden,
Traum und Wirklichkeit.